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Liebe

Donnerstag, 5. November 2009

ein Moment des Glücks

Auszeit

Hand in Hand,
ein Blick-Wärme,
laufend durch den Park.

Aufwärmen im Grün der Tropen,
einzige Zeugen- Schildkröten,
starr und innere Gelassenheit sendend.

Tropfen im Haar,
tropisches Klima in den Bronchien,
Atem der die Sinne raubt.

Einzige Zeugen- Schildkröten,
fast unbeweglich träumend auf einem feuchten Stein.

Hand in Hand,
innere Ruhe und Gelassenheit.
Liegend im Laub der Jahreszeit.
Die Blicke durch die kahle Baumkrone in den Himmel gerichtet.

Wärme im Rücken,
Einzige Zeugen-
staunende und lächelnde Gesichter der Spaziergänger.
Und das Gefühl-
von Liebe

Samstag, 24. Oktober 2009

....

Ende Juli parkte ich mein Herz während meines Rückflugs nach Deutschland hoch über den Wolken. Ich öffnete ein Fenster und ließ es einfach hinaus. „Komm schon, schau nicht so traurig, du hast ein Recht auf Glück und Freude. Also mach was draus.“ Es landete auf einer weichen Wolke und schaute mir noch nach.

Letzte Woche nahm ich mir Urlaub und machte mich 800km auf den Weg, um es zu besuchen.
Nein, nicht weil ich Heimweh hatte, vielmehr wollte ich wissen, wie es ihm in den fast drei Monaten ergangen war. Und schließlich wurde ich nach 200km fündig. Etwas erstaunt über den Weg, den es anscheinend zurückgelegt hatte in Richtung Norden, freute ich mich doch, es glücklich und rosig wieder zu sehen. „Wie ist es dir ergangen?“ Es tanzte aufgeregt vor mir her, sprang kurz in meinen Körper, legte sich an seinen Platz und weilte einen Moment in Ruhe.
Ich genoss die Wärme, und dachte, vielleicht hat es genug von Freiheit und Glück und bleibt bei mir, um wieder mit nach Hause zu fahren.

Doch drei Monate sind eine lange Zeit, in der eine Menge passieren kann. Es kletterte wieder hinaus, nahm mich an die Hand und stellte mich einem anderen Herzen vor. Und als ich die Beiden so vor mir sah, eineigig und voller Glück, war mir klar, es würde nicht wieder mitkommen.

„Wie lange hast du Zeit?“, fragten sie mich und schmunzelten in den Raum. „Ich habe fünf Tage Urlaub genommen, um dich zu finden.“
„Dann fahren wir gemeinsam in den Urlaub.“

In der Küche bereitete der Besitzer des anderen Herzens das Abendessen. Ich schaute neugierig um die Ecke und beobachtete seine Bewegungen. „Kommt er mit?“, flüsterte ich den beiden Herzen zu.

„Klar, zu viert ist es doch doppelt schön.“

Und so machten wir uns auf den Weg und fuhren wieder 200km weiter. Gönnten uns vier Tage einen Urlaub und hatten eine Menge Spaß.

Am Montag fuhr ich zurück. Mein Herz ließ ich dort, es konnte nicht mit kommen, und ich kann es verstehen, weil es gerade so glücklich ist.

Ab Dezember bin ich arbeitslos. Mittellos. Kinderlos. Nicht Herzlos, denn es hat mir versprochen, da zu sein, wenn ich es brauche.

Donnerstag, 17. September 2009

Liebe

Heute, an einem sonnigen Spätnachmittag:

Mein Schatz,

ein Geschenk kann ich verweigern, ich kann es auch annehmen. Ich kann es auswickeln, ich kann es auch verpackt in die Ecke legen. Ich kann es pflegen, auch ramponieren, achten und auch zerstören.

Du bist dir gegeben. Ob du dich angenommen hast?

Wer sein Leben als Geschenk betrachtet und angenommen hat, ist ein Mensch, der gut zu sich ist. Wer gut zu sich ist, fühlt sich für sich zuständig, vor allem dafür, dass es ihm gut geht. Er achtet auf sich. Er geht durch die Zeit in dem Bewusstsein, dass jeder Tag ein Geschenk für ihn ist.

Dir bist du geschenkt – Dir!

Ich kann dich nicht beschützen,
aber ich bin immer für dich da,
ich liebe dich
Mama



Wir saßen gemeinsam am Tisch und aßen Apfelkuchen.
Meine Mutter stand plötzlich auf, kam wieder zum Tisch zurück, drückte mir einen winzigen roten Umschlag in die Hand mit den Worten:" Hier mein Kind, ich habe eine Kleinigkeit für dich."

Ich las ihre Zeilen, erblickte einen noch winzigeren Buddha aus Silber mit Tesafilm auf dem Text kleben und weinte, weil es mich so sehr berührt hat.

Donnerstag, 30. Juli 2009

;-)

Wenn die Worte aufgrund Fassungslosigkeit fehlen,
sollte man einfach schweigen.

Wenn die Energie sich ungefragt in die Zukunft befördert,
sollte man sich auf die Veränderung vorbereiten.

Und während des Ganzen,
darf man jeden Augenblick geniessen.

Ohne ein D ist das C nicht kompatibel im Alphabet.
Und umgekehrt genauso wenig.
Wie die typische Kettenreaktion des Lebens.

Der Flieger ist pünktlich gelandet,
ich noch lange nicht.

Mein Flug dauert noch etwas,
was sein muss, muss sein.

Nichts gesucht.
und doch etwas gefunden.
Wieder gefunden.

Ganz weit oben, über den Wolken. So lecker wie Zuckerwatte.

Sonntag, 2. November 2008

Selbstgespräch

Sag- was hast du gesehen, als ich entblößt vor dir lag und die Augen geschlossen hielt?

Ich- konnte die Wärme spüren, die von deinen Händen in meinen Körper überging.
Sag- wie weit hast du dich getraut in mich hinein zu schauen, als ich schutzlos vor dir lag?

Ich- konnte deinen Pulsschlag hören, und den Fluss deines Blutes spüren.
Sag- wie fühlt es sich an, wenn jeder Faser meiner Muskeln unter deinen Händen anfangen zu leben?

Ich- wollte niemals mehr diesen Augenblick beenden.
Sag- was gibt es friedlicheres, als schweigend dazuliegen und all die Hektik und Probleme einfach hinfort zu streichen, als hätten wir das schon im Kindesalter gelernt?

Ich- werde diesen Augenblick niemals mehr in meinem Leben vergessen.
Sag- wie lange lagen wir da, so einfach und unbeschwert während nur das Mondlicht ein bisschen Helligkeit spendete?

Ich- fühlte meinen Körper und die Narben auf meinem Arm verblassten in deiner Berührung.
Sag- wann darf ich das noch einmal erleben?

Ich- kann an nichts anderes mehr denken.

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Offen für alles schwebt mein Geist über mir Höre ich da etwa ein Lachen?

Gib mir zwei Teelöffel Kandis

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